Herber Dämpfer in Ludwigshafen
Trotz großem Einsatz unterliegen wir beim FC Arminia und müssen den nächsten Rückschlag verkraften.
Spielbericht vom 27. Oktober 2026
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Eine schwere Auswärtsniederlage mussten wir am vergangenen Spieltag beim FC Arminia 03 Ludwigshafen hinnehmen und das Feld mit einem 1:3 (1:2) verlassen. Damit rutscht unsere Mannschaft in der dichten Tabelle der Verbandsliga weiter nach unten und steht vor herausfordernden Wochen im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Partie begann für unsere Farben denkbar ungünstig. Bereits in der 2. Minute nutzten die Hausherren eine präzise Flanke von der rechten Seite eiskalt aus, als der Ball als Aufsetzer unhaltbar für unseren Schlussmann Milan Gebhardt im Tor einschlug (1:0). Doch unsere Mannschaft zeigte eine sofortige Reaktion und bewies enorme Moral: Nur wenige Augenblicke später wurde Nico Nagel mustergültig von Jonas Schäfer angespielt, setzte sich im Dribbling auf der rechten Seite robust durch, zog entschlossen in den Sechzehner ein und hämmerte das Spielgerät aus 15 Metern unhaltbar in den rechten Winkel zum 1:1-Ausgleich (6.). In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell, in dem die physisch starken Gastgeber jedoch vermehrt das Spielgeschehen kontrollierten. Unser Abwehrverbund um Kapitän Marian Kolb war extrem gefordert, hielt dem Druck lange stand, musste jedoch kurz vor dem Pausenpfiff das 1:2 hinnehmen, als über einen der vielen präziser Diagonalbälle auf unsere rechte Defensivseite verlagert wurde, die Flanke mustergültig ins Zentrum kam und der Stürmer einköpfen konnte (36.).
Nach dem Seitenwechsel drängte Arminia auf die Vorentscheidung. Erneut setzte sich der starke FCA-Außenspieler auf unserer rechten Seite gegen zwei Mann durch und brachte das Spielgerät punktgenau an den Fünfmeterraum. Durch einen erneuten Kopfballtreffer erzielte die Arminia das 1:3 (51.). Auch wenn unsere Jungs in der Folge kämpferisch alles in die Waagschale warfen und durch Standards von Jannis Fetzner sowie Offensivaktionen von Jean-René Aghajanyan Akzente setzten, fehlte im letzten Drittel die nötige Durchschlagskraft. Auf der Gegenseite verhinderte Gebhardt mit starken Paraden und Glück bei Aluminiumtreffern einen noch höheren Rückstand.
Uns fehlte im Aufbauspiel die nötige Präzision, während die Gastgeber über die Außenbahnen immer wieder gefährliche Überzahlsituationen kreierten. Die Niederlage zeigt deutlich, dass wir in den kommenden Trainingseinheiten an der Passschärfe und der defensiven Stabilität arbeiten müssen.
Als Fazit bleibt festzuhalten: Einsatz und Laufbereitschaft über 90 Minuten stimmten, doch gegen clevere Ludwigshafener reichte es am Ende nicht für Punkte. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen, im nächsten Heimspiel wieder mutig und geschlossen aufzutreten.


